Simrishamn hat Schwedens modernste Wasseraufbereitung

Simrishamn liegt an der Küste im Südosten von Schweden. Diese kleine Stadt mit 20.000 Einwohnern hat einen ehrgeizigen Plan, wie es in Zukunft die Umweltbelastung durch sein Abwasser verringern kann.


Kundenbeispiel: Kläranlage in Simrishamn von Beijer Electronics AB auf Vimeo.

 

Stengården in Simrishamn ist eine einzigartige Wasseraufbereitungsanlage und die erste ihrer Art in ganz Europa. Mit seiner modernen Wasseraufbereitungsanlage ist Simrishamn wegweisend, wenn es darum geht, keine Arzneimittelrückstände mehr in die Meere abzugeben. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet der Ort mit anerkannten Universitäten und schwedischen Regierungsbehörden zusammen, die staatliche Mittel für Forschung und Entwicklung verwalten. 

Rückstände von Arzneimitteln, die die Menschen einnehmen, landen in unserer Kanalisation. Die meisten Wasseraufbereitungsanlagen auf der Welt sind heute nicht mehr in der Lage, die häufig schwer aufzuspaltenden Substanzen herauszufiltern. Sie werden stattdessen direkt in die Natur abgegeben, wo Fische und andere Tiere die Rückstände aufnehmen. Studien haben gezeigt, dass Fische durch angstlösende Medikamente ein dreisteres Verhalten zeigen und hormonelle Medikamente können sich auf ihre Fruchtbarkeit auswirken. Antibiotika im Wasser bieten auch Grund zur Sorge, denn sie können langfristig dazu führen, dass bestimmte Bakterien resistent werden.

Beijer Electronics hat die Wasseraufbereitungsanlage von Simrishamn mit einer modernen Softwareplattform für ihr Steuerungssystem ausgestattet. Wir bieten komplette Lösungen mit Nexto- und Nexto Xpress-PLCs, X2 pro- und X2 control-HMIs, Crevis verteilter E/A, von Korenix verwaltete faseroptische Switch und iX-Software, die als Protokollkonverter in mehrere Untersysteme von anderen Herstellern verwendet wird.

Sehen Sie sich dieses Videointerview mit Marcus Hasselgren, Anlagenleiter in der Wasseraufbereitungsanlage von Simrishamn an und erfahren Sie, wie die Gemeinde eine moderne Kläranlage eingerichtet hat, die mehr Arzneimittelrückstände als die vorherige aus dem Abwasser herausfiltert.